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Was macht AST e.V.? _______________________________

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Das Problem

Sucht – der Duden definiert sie als krankhafte Abhängigkeit, unsere Gesellschaft als ein Problem. Der Konsum so genannter "psychotroper" Substanzen ist Teil unserer Kultur. Jede Substanz kann zur Abhängigkeit führen. Ein großer Teil der Bevölkerung kann Risiko und Genuss, Gefahr und Konsum trennen, kann Schaden erkennen und begrenzen. Wenn wir an Sucht denken,denken wir an Drogen-, Alkohol-, Nikotin- und Medikamentensucht, an Esssucht oder Spielsucht.

Sucht ist eine ernstzunehmende Krankheit. Viele suchtkranke Menschen gelten in unserer Gesellschaft jedoch nicht als krank, sondern als Versager – ein respektvoller Umgang im Alltag bleibt ihnen dadurch verwehrt. Die Ursachen für Sucht mögen sehr vielfältig sein, das Problem der Betroffenen ist dasselbe.

Im Alltag suchtkranker Menschen kommt es immer wieder zu offenen oder versteckten Diskriminierungen: Bei der Suche nach Ausbildung, Arbeit und Wohnung, bei der Suche nach Hilfe, im Gesundheitswesen, auf Sozialämtern und an den Schaltern der Krankenkassen.

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Der Ansatz

Einige glauben Ausgrenzung könnte helfen. Wir nicht!

Suchtkranke Menschen haben in unserer Gesellschaft das Image des Versagens, dabei kommen sie aus unserer Mitte. Abhängigkeit und Sucht kann jeden und jede Familie betreffen.

Wir wenden uns gegen Diskriminierung und das Unterlassen von Hilfe für Betroffene. Der erste Schritt zur Hilfe und Vorbeugung ist die Befreiung von Stigma und Diskriminierung.

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Das Ziel

Wir möchten zum Umdenken anregen, denn Sucht kann jeden betreffen, direkt oder indirekt. Sucht ist kein Randphänomen, sondern ein Teil unserer Gesellschaft!

Wichtig ist, in der Öffentlichkeit nicht nur das Bewusstsein für Prävention, sondern darüber hinaus auch ein Bewusstsein für den Umgang mit suchtkranken Menschen zu schaffen.

AST setzt sich für diese Grundwerte ein:

  Hilfe für jeden, der Hilfe benötigt.

  Antistigma ist der erste Schritt zur Vorbeugung und rechtzeitigen Hilfe.

  Hilfe kann vielfältige Formen haben und jeder sollte entscheiden können, welchen Weg er geht ohne Benachteiligung und ohne Diskriminierung.

  Sucht ist mit Rückfall verbunden, genauso wie die meisten anderen chronischen Prozesse und Erkrankungen. Jeder hat eine nächste, eine zweite Chance verdient.

  Konsum ist ein Teil unserer Gesellschaft, Suchttherapie liegt in gesellschaftlicher und sozialer Verantwortung.

  Ausgrenzung und Stigmatisierung ist die teuerste Form des Umgangs mit Sucht.

  Stigmatisierung gefährdet Leben durch Ausgrenzung von Hilfe z.B. bei Notfallinterventionen bei suizidalen suchtkranken Menschen, durch Nichtbehandlung tödlicher körperlicher Erkrankungen bei suchtkranken Menschen, durch Nicht-Darüber-Reden und Tabuisierung.

  Kompetenz ist die Voraussetzung für Autonomie; nur wer das Risiko kennt, kann es vermeiden.

AST e.V. unterstützt aktiv die Betroffenen und setzt sich für einen besseren Zugang zur Behandlung und Therapie ein.